Freitag, 28. Oktober 2011

Wenn Schlaflosigkeit schmerzt

Eigentlich kannst du selbst nicht glauben, was du da Nacht für Nacht erlebst:
Einschlafstörung als Schmerz!
Egal, welch ein Ereignis eine langanhaltende Schlafstörung ausgelöst hat, sie kann schmerzen.
Man hat den Tag überstanden und fühlt sich zur Schlafenszeit recht schaffend müde, bettet sich gut und: Wird immer munterer!
Je mehr man sich durch Wälzen auf das Einschlafen zu konzentrieren versucht, um so unruhiger wird man. Du kommst an den Punkt, an dem du vor Schmerz, ein wirklicher und tatsächlicher, nicht beschreibbarer  Schmerz, aufstöhnst. Diesen Zustand hält man nur kurz aus - Du stehst auf. Du nimmst dir etwas zu trinken und schleichst dich wieder in die Koje und wartest. Irgendwann kommt der Schlaf - wenn du das Glück hast -  sehr kurz und sehr unruhig mit vielen kleinen Aufwachphasen. Meist wartest Du bereits in den frühen Morgenstunden auf das Klingeln des Weckers.
Und wenn du endlich Aufstehen sollst/willst drückt dich bleierne Müdigkeit in die Federn zurück.
Gut, wenn du liegen bleiben kannst... für ein bißchen Nachschlaf.

Komischerweise verspürst du keine Angst vor der Schlaflosigkeit.
Jeden Abend gehst Du todmüde, mit der Hoffnung auf den verdienten Schlaf, ins Bett.
Jede Nacht das Gleiche:
Du willst und kannst nicht!
Verspürst quälenden Schmerz.
Seltsam, seltsam ...