Montag, 26. September 2011

Erntefest in Berlin-Müggelheim 2011

Sie hatten diesmal Glück mit dem Wetter,
die Müggelheimer!
Alljährlich findet, organisiert vom Müggelheimer Heimatverein e.V.  ein Erntefest für Jung & Alt statt.
Bei herrlichsten Sonnenschein liess es sich zwei Tage lang entspannt bummeln zwischen den Ständen und Buden.

Wer mochte, konnte sich am Trödelstand erfreuen,
oder kehrte ins Heimatmuseum ein, wo man neben reichlich Informationen, auch Wissenwertes über die Geschichte von Müggelheim erfuhr,
in der kleinen Kunstgalerie konnte man Malereien,
hier ein sehr plastischen Werk vom einheimischen Maler E.Ruppert, hautnah betrachten oder
eine Ahnung von den entbehrungsreichen Anfängen dieses Ortes bekommen.
Vor dem Gebäude wurde eindrucksvoll gezeigt, womit sich die Mitglieder des Heimatvereins beschäftigten.
Herr Barde stellte seine Modelle über das Werden und Wachsen von Müggelheim unter freien Himmel zur Verfügung.
Hier ein Blick in die erste Schulstube.
Man beachte den Rohrstock auf dem Pult!
Wem wohl da so schmerzhafte in Erinnerungen plagen ;O)
Im Zentrum dieser Ausstellung das heutige Müggelheim. Ein beliebter Dreh- und Angelpunkt für alle Berliner Erholungssuchende.
Im Heimatverein werden auch traditionelle alte Handarbeiten gepflegt. Regelmäßig trifft man sich zum gemeinsamen Klöppeln.
Interessenten sind gerne gesehen!
Also auf:
Jeden 2. und 4. Montag im Monat zwischen 17 und 21 Uhr.
Wenn das kein Angebot ist!
Interessant fand ich auch das Spinnen an einem echten Spinnrad.
So weit ich erfragen konnte, gibt es hier für noch keine echte Interessengruppe.
Schade, gerne wäre ich einer Gruppe von Strickerinnen beigetreten.
Aber was noch nicht ist ...
Musikalisch wurde das Erntefest von zwei kleinen Bands untermalt.
Jeweils rechts und links vom Dorfanger gaben die Musiker ihr Bestes, um die Festgäste zu unterhalten.
Umrundete man das Fest mit seinen Ständen traf man auf einen riesigen Findling, den ein weiser Spruch von Albert Schweizer ziert.
Diese Zwei-Mann-Band spielte kräftig auf der anderen Seite auf und begeisterte mit Rhythmus. Man wippte automatisch im Takt mit ;O)
Aufmerksame Besucher werden dieses, etwas unglücklich platzierte, Gefährt des Berliner Forstbetriebes entdeckt haben.
Jede Aussenseite stellte eine Jahreszeit dar.
Wer wollte, konnte der gleichzeitig stattfindenden
10. Waldarbeitsmeisterschaft oder an der Müggelheim-Jagd
beiwohnen.
Aber auch die Berliner Ortschaft selbst bietet allerhand Bestaunenswertes. So findet man in all den kleinen Wegen rechts und links seitig viele hübsche Häuser und Häuschen.
Insgesamt kann man festhalten:
Es war ein gelungenes Erntefest!
Nicht zuletzt deshalb:
Es gab ausreichend Parkraum.
Selbst dieser Oldtimer fand in unmittelbarer Nähe ein schönes Plätzchen.
Dankeschön!
Wir kommen gerne wieder!