Montag, 26. September 2011

Altweibersommer

Vor 26 Jahren habe ich das letzte Mal bewußt solch einen herrlichen Altweibersommer erlebt.
Die Natur ist von den vielen sommerlichen Septembertagen etwas irritiert. So schlugen Kirsch- und Pflaumenbäume noch einmal aus und brachten gar Blüten hervor.
Mensch und Tier genossen die warmen Strahlen und liessen die Seele baumeln. Noch einmal auftanken, bevor die kaltnasse Zeit hereinbricht.
Wir nutzten das schöne Wetter dazu, die Dahlien zum Einkellern vorzubereiten.
Mit schlechten Gewissen:
Die Summeln suchen ihre gelben Dahlienblüten.

Wir haben ihnen die Reste in einer großen Vase auf die Terrasse gestellt.
Nächstes Jahr suchen wir eine andere Lösung für euch.
Versprochen!
Bißchen was zu ernten bleibt auch noch.
Insgesamt vier Kürbis harren ihrer Bestimmung.
Von ganz groß bis mittelprächtig.
Sie sollten bald abgeholt werden, sonst versuche ich mich doch noch an ihrer Verarbeitung ;O)
Ja,ja, richtig gelesen!
Ich sähe, ernte und verschenke fast alles.
Dieser Riesenkohlrabi mußte jetzt auch das Hochbeet hinterm Haus verlassen.
Vermessen, gewogen und für zu groß befunden ;O)
Mhm, vielleicht sollte ich einen Eintopf daraus zaubern?
Ganz verschämt verstecken sich unsere Pilze unter Ziergehölz.
Wie sind sie dahin geraten?
Vermutlich lagerten ihre Sporen noch unter dem Lavamulch.
Ob sie essbar sind?
Ich werd`s nicht ausprobieren ;O)
Alle Rosen stehen noch einmal in Blüte.
Etwas kleiner und weniger, ihr Flor, aber sie blühen!
Kein Wunder, dass selbst die sonst so scheuen Eidechsen ihre Kinder bei uns spielen, ähm laufen, liessen.
Dieses Jungtier sonnte sich auf den Stufen unserer Terrasse.
Wow, was für ein Glücksmoment!
Mit diesem Foto eines im September blühenden Pflaumenbaums schliesse ich den Bericht aus unserem Gartenleben und wünsche meinen Lesern:
Einen guten Start in die neue Woche!